Jeder von uns musste schon mal eine Text auf seinem Computer erstellen. Ob es eine simple E-Mail, ein Bericht für die Arbeit (Hausaufgaben, für die jüngeren Leser und Leserinnen) oder der Entwurf für einen Roman war; Texteditoren gehören zur Computernutzung einfach dazu. Natürlich kann man einfach das mit OS OX mitgelieferte Textedit nutzen, oder sich Microsofts Office Suite zulegen. Jedoch bietet gerade die Mac-Plattform einige interessante Alternativen und das Web als Ort für Texterstellung ist auch nicht zu verachten. Hier ein kleiner Überblick über einige dieser Tools.
Wie bereits erwähnt, die einfachste Möglichkeit Text auf dem Mac zu erstellen ist Apples eigenes Textedit. Als einfacher Texteditor bietet er die wichtigsten Funktionen: ASCII-Text, simpler Richtext und MS Word Leserechte. Grundsolide halt.
Ich erwähnte ebenfalls MS Office, eine kostengünsige Alternative dazu ist ja bekanntlich Open Office. Der enthaltene Texteditor ist durchaus vergleichbar mit MS Word, einzig die visuelle Präsentation hinkt dem Microsoft Produkt hinterher. Open Office ist mittlerweile in der dritten Version verfügbar und plattformunabhängig; ein absoluter Bonus wenn man mit mehreren Betriebssystemen arbeitet. (openoffice.org)
Wer zu sehr von den Dingen auf dem eigenen Desktop abgelenkt ist, der sollte Writeroom ausprobieren.
Writeroom ist ein Programm, das ein unterbrechungsfreies Arbeiten ermöglicht. Die Standardoberfläche ist eine leere Seite, die den gesamten Bildschirm einnimmt. Writeroom ist darauf ausgerichtet den Text in den Vordergrund zu stellen; Formatierungen können später in anderen Programmen durchgeführt werden. Writeroom für den Mac ist Shareware und kostet 24,95$. Eine iPhone Version ist für 3,99€ ebenfalls verfügbar; mit der Möglichkeit die Dateien über simpletext.ws zu synchronisieren.
Scrivener ist eine Anwendung für Kreativlinge. Man legt ‘Projekte’ an, die neben reinem Text auch Bilder, Videos, Pdfs und andere Dateien beherbergen kann. Researcharbeiten können somit direkt in der selben Oberfläche wie die Texterstellung durchfeführt werden, was einen Arbeitsschritt spart. Ich selbst nutze Scrivener für all meine Textarbeiten, zum Beispiel diesen Artikel. Ein interessantes Feature is der direkte Import von Dateien aus Writeroom. Scrivener ist für circa 30 Euro erhältlich.
Apples Pages ist ein Texteditor mit Design-Ambitionen. Teil der Apple iWork Suite, bietet Pages zwei unterschiedliche Modi; Page-Layout und Textverarbeitung. Als Texteditor ist Pages durchaus annehmbar, allerdings ist er am besten als Textdesign-Tool zu gebrauchen. Pages ist nur als Teil von iWork zu erwerben und kostet zur Zeit 79€.
Kommen wir zu den Tools, die nicht speziell für den Mac designed sind, sondern für das Web. Zwei der prominentesten Beispiele sind Google Docs und Zoho Office. Beide Suiten bieten die wichtigsten Funktionen für die breite Masse der Nutzer ohne Aufpreis an. Man surft die Site an, erstellt einen Account und die Bearbeitung kann los gehen. Die Dateien werden online gespeichert und sind so vor lokalen Abstürzen gesichert. Wer seine Dateien lieber lokal speichert, kann das natürlich ebenfalls tun.
Eine besondere Erwähnung erhält Google Wave. Zur Zeit noch in der Einladungsphase, bietet dieses Tool eine besondere Plattform für die kooperative Texterstellung. Für mehr Informationen gibt es ein langes Video von Google.
Ich hoffe das dieser kleine Überblick hilfreich war. Falls ich ein wichtiges Tool vergessen habe, oder jemandem noch eins einfällt, kann das durchaus in die Comments gepostet werden!
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Für wissenschaftliche Texte unbedingt noch Mellel mit in die Liste aufnehmen!
Gibt es hier: http://www.redlers.com/
Absolut empfehlenswert, wenn LaTeX zu kompliziert ist – habe damit mehrere Haus- und Seminararbeiten geschrieben und schreibe aktuell an meiner Diss.
Wenn ich mir das Chaos bei meinen “Mitstreitern” so ansehe, läuft es mit Mellel wirklich hervorragend.