Snow Leopard ohne PPC, MacBook Pro Akkulaufzeit und Apples Hyperwall

by Pete on 14. Juni 2009

Nachdem am Montag die Keynote an uns vorüber zog, gab es diese Woche einiges aufzuarbeiten. Unter anderem: Die Akkulaufzeit des neuen MacBook Pros, die T-Mobile Tarife fürs iPhone und Snow Leopards Intel-Abhängigkeit.

Fangen wir an mit dem traurigen News: Nach 8 Jahren wird Mac OS X 10.6 “Snow Leopard” das erste Mac OS X sein, das nicht auf PPC-Computer läuft. Die große Katze verlangt nach einem Intel-Prozessor; alle Nutzer von iBook, PowerBooks und älteren Desktopmacs werden entweder upgraden, oder zunächst auf die aktuelle OS Version verzichten müssen. Abzusehen war es ja… (via tuaw)

Und damit “Leopard” noch einmal richtig abgerundet wird, stellte Apple Entwicklern diese Woche eine Vorabversion (9L14) von 10.5.8 zur Verfügung. Wahrscheinlich die letzte Version von 10.5, wird hier hauptsächlich an Bugs gearbeitet. (via macrumors)

Mir fällt kein guter Übergang ein, also: Das neue MacBook Pro (15”) verfügt bekanntlich über eine neue, fest verdrahtete Batterie. In ersten Tests von Anandtech stellt sich nun der Vorteil heraus: 8(!) Stunden Laufzeit, bei drahtlosem Arbeiten. Beeindruckend. (ebenfalls via macrumors)

Neben der riesigen Akkkulaufzeit, kommt das neue MacBook Pro auch mit einem SD-Card Slot daher. Von diesem ist es möglich zu booten, berichtet appleinsider. Damit kann der Slot als “Notboot”-Lösung verwendet werden.

Zum iPhone: Das iPhone 3GS wurde ja am Montag unter Jubel vorgestellt, und T-Mobile hat nun auch die Tarife für das Gerät angekündigt. Für eine Übersicht empfehle ich auf die T-Mobile Seite direkt zu gehen. Was allerdings noch nicht bekannt ist, sind etwaige Preise für “Tethering”, also das iPhone als Modem für den Computer zu verwenden. T-Mobile wird diese Preise wahrscheinlich erst bekannt geben, wenn das iPhone bereits auf dem Markt ist. (via fscklog)

T-Mobile in den Niederlanden hat derweil die Spezifikationen der 3GS Hardware bekannt gegeben: Ein 600MHz Prozessor mit 256MB RAM. Nun sind diese Zahlen für Geeks zwar interessant, für den “Durchschnittsuser” allerdings größtenteils irrelevant. Apple versteht das, und vermarktet was für die meisten Nutzer wirklich zählt: Anzahl an Nutzern, verfügbare Programme für die Plattform, freie Softwareupdates, etc. (via applesinder)

Safari wurde in den ersten drei Tagen nach dem Erscheinen 11 Millionen mal heruntergeladen, 6 Millionen davon waren Downloads für Windows, so Apple. Natürlich sind diese Zahlen mit etwas Vorsicht zu genießen, Safari wird automatisch mit iTunes für Windows zum Download angeboten. (dank an CultOfMac)

Und zum Schluss noch ein paar Kleinigkeiten:

Google Quick Search Box ist eine Websuchmaschine, Desktopsuche, Programmstarter und noch mehr in einem. Die Beta war lange verfügbar, nun ist die erste “richtige” Fassung hier zu Downloaden. (via tuaw)

Apple’s “Hyperwall” ist etwas, das man gesehen haben muss: Eine Videoinstallation von allen iPhone Programmen, die Aufleuchten, wenn eine App gekauft wird. Faszinierend.

Robert Brunner von “Design Matters” hat einen guten Artikel über Apples Einfluss auf Design auf seiner Seite. Demnach verstehen viele Nutzer Apple als den Goldstandard, während alles andere mehr oder weniger “schlechtes” Design ist. Definitiv lesenswert für alle die des Englischen mächtig sind.

Leave a Comment

Previous post:

Next post: