Mac OS X und Windows im Netzwerk: Ein kleiner Überblick!

by Pete on 11. September 2009

Microsoft and Apple. Zwei Firmen deren Rivalität legendär ist; über die Filme und Bücher geschrieben wurden. In den letzten paar Jahren hat sich die Konkurrenz etwas zurückgehalten, jedoch ist sie nicht komplett verschwunden. Als Beispiele seien hier die “Get a Mac” Promos und Steve Ballmers Kommentare zum iPhone genannt. Windows und Mac OS X müssen in einer immer mehr verlinkten Onlinewelt immer enger koexistieren und beide Seiten stellen Tools und Funktionen bereit, die den Ablauf sicherstellen. Da dies ein Macblog ist, konzentrieren wir uns auf die Macseite der Dinge.

Vor vier Jahren stellt Apple seine Architektur auf Intel-Prozessoren um und machte damit den Weg für Windows auf dem Mac frei. Neben dem Apple eigenem BootCamp, gibt es ein einige interessante Lösungen, wie zum Beispiel Parallels. Mit Parallels Desktop ist es möglich Windows als Client, als Hintergrundprozess sozusagen in Mac OS X laufen zu lassen. Damit wurde eine wichtige Barriere für viele Switcher durchbrochen, die auf bestimmte Programme angewiesen waren, die nur für das Betriebssystem erschienen sind. Diese wäre nicht möglich ohne die bestehenden Schnittstellen zwischen OS X und Windows.
Durch Apples Entscheidung einen UNIX-ähnlichen Kernel als Basis für OS X zu verwenden, stand der Firma aus Cupertino ein sehr robuster Netzwerkcode zur Verfügung. Es war damit sehr viel leichter auf Windows-Freigaben zu zugreifen. Es war außerdem leichter eine Mac in ein bestehendes Netzwerk zu integrieren. Über die Jahre der Entwicklung von OS X bis hin zu Snow Leopard gab es immer deutlichere Schritte zur Kooperation mit der Konkurrenz von Microsoft; von den plattformübergreifenden Tools wie Microsoft Office und Adobe Photoshop, bis hin zum Exchange-Support in iCal für Snow Leopard.

Die Zentrale für die Netzwerkverwaltung findet sich in den Systemeinstellungen unter dem Punkt Netzwerk.
Die Anmeldung im Netzwerk funktioniert im Regelfall nahezu automatisch. Ansonsten bieten die Netzwerkeinstellungen einen guten und übersichtlichen Konfigurationsablauf. Wie viele Operationen in Mac OS X, ist auch die Netzwerkfreigabe und der Zugriff auf Freigaben relativ simpel gestaltet:
Unter Systemeinstellung – Netzwerk – Sharing kann man mit wenigen Klicks Ordner auf dem eigenem Mac bereitstellen. Und im Finder kann man entweder über das Menü – Gehe zu (und dann Server) oder über die Sidebar auf Windowsfreigaben zugreifen.

Abschließend bleibt zu sagen, das die Wahl eines Computers und eines Betriebssystems heutzutage sehr viel weniger von Softwarekompatibilität abhängt als noch vor ein paar Jahren. Windows und Mac OS X (und Linux sollte auch nicht vergessen werden) verständigen sich in ihren modernen Fassungen auf eine sehr erwachsene Weise. Von daher hängt die Wahl eines neuen Computers hauptsächlich von persönlicher Präferenz und von dem Betrag, den man bereit ist zu zahlen, ab.
Hinzu kommt, das viele Anwendungen mittlerweile auch Online verfügbar sind und somit nur ein Browser für die Ausführung benötigt wird.
Dank an: macvswindows.com; macwindows.com und Wikipedia (Mac OS X und History of Mac OS X). Auf macnotes.de gibt es eine ausführlichere Anleitung, auch für die Windowsseite…

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