Fensterverwaltung in OS X

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Pete am September 27, 2009 um 11:37

Als Apple iTunes 9 veröffentlichte, gab es ein wenig Aufregung in der Blogosphäre: Apple hatte doch tatsächlich die Funktion des grünen Buttons in der Titelleiste geändert! Traditionell angedacht um den iTunes Mini-Player herbei zu rufen, maximierte er nun das Fenster. Damit war iTunes allerdings nur angepasster an fast alle Anwendungen in OS X, wo der grüne Button genau das bewirkt, die Maximierung. Allerdings verhält sich dieser Vorgang anders als in Windows, wo das Fenster den ganzen Bildschirm einnimmt. Die Maximierung in OS X bewirkt ausschließlich die Vergrößerung auf die größte Notwendigkeit des Fensterinhaltes. Wie auch immer, kurz darauf kam iTunes 9.1 und alles war wieder zurück zum Ausgangspunkt. Die veränderte Funktionsweise war ein anscheinend ein “Bug”. 
All das ist natürlich nur eine sehr langwierige Einleitung zum interessanten Thema des Fenstermanagments.

OS X kennt verschieden Formen von Fenstern, von gewöhnlichen Anwendungsfenstern über Dialogboxen bis hin zu Widgets in Dashboard (Technisch gesehen keine wirklichen Fenster, aber wichtig für den Aufbau des Artikels. ☺). Man kann die Verwaltung wie den Zoom auf einer Karte unterteilen. Es beginnt In der detaillierten Ansicht, mit einfachen Anwendungsfenstern und auch Dialogboxen.

In OS X werden Fenster für gewöhnlich vom Ausführen der Anwendung getrennt. Die meisten Applikationen brauchen kein geöffnetes Fenster um weiter ausgeführt zu werden. Es gibt Ausnahmen, wie zum Beispiel iPhoto, bei dem das Schließen des Fensters das Ende des Programmes bedeutet, aber in den meisten Fällen kann man ein Fenster schließen ohne die Anwendung zu beenden. Damit ist sichergestellt, das man Songs zum Abspielen in iTunes (um zum Beispiel iTunes zurückzukehren) auswählen kann und dann sein Arbeiten wieder aufnehmen kann, ohne das iTunes in Expose auftaucht.

Was uns zum nächsten Teil der Fensterverwaltung bringt: Expose. Expose ist diese wunderbare Technologie, die es einem ermöglicht alle geöffneten Fenster gleichzeitig zu sehen. Auf das Fenster das gerade benötigt wird kann man klicken und es rückt in den Vordergrund. Eine sehr praktische Einrichtung und in Kombination mit der fensterlosen Weiterführung von Programmen eine effektive Arbeitserleichterung.

Computer werden immer schneller und es werden immer mehr Programme gleichzeitig ausgeführt. Der Bildschirm füllt sich mit Fenstern und selbst Expose reicht da nicht mehr um alles sinnvoll darzustellen. Mit OS X 10.5 Leopard stellte Apple eine Lösung vor: Spaces. Mit Spaces kann man mehrere virtuelle Desktops erstellen, denen man bestimmte Programme oder zuordnen kann (Eine Praxis, die unter Linux schon eine Weile länger existiert.). Mit diesen Desktops wird die Verwaltung noch einmal erleichtert: Man kann wie gewohnt Expose nutzen um sich die offenen Fenster anzusehen, allerdings sieht man nur die im gerade aktiven Space. Um alle Fenster zu sehen, kann man weiter herauszoomen und die Spaces betrachten. Mit einem Klick oder einem Tastendruck wechselt man zwischen den Spaces.

Als letzten Teil unserer virtuellen Karte gibt es Widgets. Widgets stellen periphere Informationen bereit, Dinge die interessant sein können, aber nicht direkt zum aktuellen Problem gehören. Das Wetter zum Beispiel. Sportergebnisse. Selbstverständlich können Widgets auch Funktionen ausführen: Gewichtseinheiten konvertieren, rechnen, Notizen aufnehmen, etc. Das Dashboard ist ein im aktiven Zustand ein Overlay zum Desktop, im inaktiven Zustand nicht sichtbar.

Das bringt uns auch wieder zum Ende eines Artikels. Die Fensterverwaltung in OS X ist eine sehr gut durchdachte Einrichtung, die das Arbeiten mit Computern stark erleichtert. Es gibt einen Haufen Details, die ich in der Kürze hier nicht behandeln konnte. Snow Leopard brachte zum Beispiel einiges an Finetuning mit sich. Wikipedia hat eine sehr ausführlichen Artikel, der die wichtigsten Funktionen auflistet.



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1 Kommentar »

  1. defaults write com.apple.iTunes zoom-to-window -bool YES

    Kommentar von Felix Hofmann — 28. September 2009 @ 09:50

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