Ein paar Bits

by Tom on 19. August 2005

Einige Tage sind vergangen seit meinem letzten Eintrag. Neue Projekte stehen auf der Tagesordnung, die viel Zeit beanspruchen und interessanterweise auch viel Rechenzeit und Arbeitsspeicher auf meinem Mac, und so bin ich nicht dazu gekommen, Neues zu schreiben. Andererseits habe ich das erste Mal seit langer Zeit wieder viel programmiert, seit langer Zeit wieder mit Perl, und dies das erste Mal unter MacOS X. Nicht ohne Stolz habe ich swish-e auf MacOS X zum Laufen bekommen. Beim Versuch, eine ähnliche Entwicklungsumgebung unter Windows zu reproduzieren bin ich auf einige Hindernisse gestossen; erst jetzt wird mir klar, was das UNIX unter dem MacOS wirklich bedeutet.

Und doch habe ich in den letzten Wochen des Öfteren einen Gedanken nicht verdrängen können: der Mac wird einem PC immer ähnlicher. Es ist nicht allein die Maus mit Scrollrad oder der Intel-Prozessor im Mac: Es ist die Aussicht, das das MacOS auf jedem beliebigen PC installiert werden kann.

Wenn ich an die Anfänge meines Mac-Daseins denke, es war ungefähr 1996, dann war es vor allem das andersartige Betriebssystem, was mich anzog. Später war es die wunderbare Tastatur des PowerBook 5300 und dann – irgendwann – zusätzlich das Design. Ich erfreue mich immer noch an dem iMac G4, wenn ich in mein Arbeitszimmer komme ( = Arousal :-) ); das Jamie schafft dies nicht. Wenn nun jeder Aldi-PC ein MacOS installiert bekommen kann, dann geht einiges vom Mac-Gefühl verloren. Oder ist es die Furcht vor dem Verlust des Elitären?

In den letzten Tagen habe ich mich übrigens dabei ertappt, wie ich das Scrollrad meiner Maus am Windows-Laptop nach rechts drehen wollte; mit anderen Worten: ich habe mich schneller an die Mighty Mouse gewöhnt als erwartet.

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